Die ErzieherInnen

Was Kinder brauchen!

Kinder, die man respektiert, lernen Respekt.
Kinder, die man bedient, lernen dienen – dem Schwächeren dienen.
Kinder, die man liebt, so wie sie sind, lernen auch Toleranz.
Auf diesem Boden entstehen ihre eigenen Ideale,
die gar nicht anders als menschenfreundlich sein können,
weil sie aus Erfahrungen der Liebe hervorgehen.
Alice Miller

 

Aufgaben der ErzieherInnen

Unsere methodische Vorgehensweise in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern lässt sich recht einfach und präzise mit einem Zitat von Maria Montessori beschreiben:
“Hilf mir, es selbst zu tun“
Für die tägliche Arbeit bedeutet dies, dass wir
jedes Kind „dort abholen, wo es steht“, d.h. wir lernen die Kinder durch intensives Beobachten kennen und entdecken so ihre individuellen Bedürfnisse und Interessen, Vorlieben und Abneigungen sowie mögliche Defizite in der Entwicklung jedes einzelnen Kindes.
Darauf aufbauend schaffen wir Situationen im Kindergartenalltag, in denen die Kinder individuelle Erfahrungen sammeln und sich weiterentwickeln können. So tragen wir als ErzieherInnen, z.B. durch die Aufteilung des Gruppenraumes oder durch die Bereitstellung der verschiedensten Spielmaterialien dazu bei, dem Kind einen Lebensraum zur Verfügung zu stellen, in dem es sich spielerisch bewegen kann.
Vorüberlegte Beschäftigungen und Angebote mit dem einzelnen Kind, einer Kleingruppe oder der Gesamtgruppe fördern ebenso wie spontane Aktivitäten die Entwicklung der Kinder. Wir begleiten diese, indem wir Hilfestellung bzw. Anregungen geben, bei Misserfolgen trösten, Erfolge angemessen loben, u. v. m.

 

 

Ziel ist es also, dem Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit zu verhelfen. Dabei legen wir als Partner und Vorbild des Kindes großen Wert darauf,

jedes Kind ernst zu nehmen und zu respektieren,
jedem Kind Vertrauen zu geben und ihm taktvoll zu begegnen,
jedem Kind Mitbestimmung einzuräumen.

Fortbildungen und Reflexionen der eigenen Arbeit sind ein wichtiges Instrument der Personalentwicklung.
Es erfolgt eine tägliche Reflexion der Arbeit in den Randzeiten des Kindergartenalltags.
Die Überprüfung und Weiterführung der Konzeption erfolgt mit dem gesamten Team an zwei Konzeptionstagen im Oktober eines jeden Jahres.

Die gesetzliche Grundlage findet sich in
§ 11 Kinderbildungsgesetz, Absatz 1 und Absatz 2.

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